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Gemeinsam stark für kundenorientierte IoT Lösungen

Wir freuen uns nun Teil eines wichtigen Smart Home und IoT Netzwerkes zu sein. Der Connected Living e.V. setzt sich für kundenzentrierte, intuitiv nutzbare Technologien und Lösungen ein. Genau unsere DNA für unsere Smart Home Lösungen im Gesundheitsbereich. Lang und selbstbestimmt mit Hilfe digitaler Produkte leben bedeutet, angenehme Unterstützung im Bereich Wohnkomfort, Sicherheit und Energie durch Sensoren zu erhalten. Das beste Smart Home ist das, welches man gar nicht merkt.

Smarte Gesundheit

Mehr und mehr Apps und intelligente Armbänder kommen auf den Markt, die ihren sportlichen Nutzern eigene Fitnessdaten zur Verfügung stellen. Auch im Smart Home Umfeld gibt es kleiner Helfer, die Gesundheitsdaten wie z.B. den Blutdruck. Puls, Blutzucker und Körpertemperatur messen und zu einem gesünderen Leben beitragen.

Wir kombinieren Raumdaten und Vitaldaten für eine optimale Gesundheit.

Fitnessdaten dienen insbesondere der Eigenkontrolle und können einem Arzt in Form eines Tagebuches oder außergewöhnlichen Messereignis Aufschluss geben. Diese Daten eignen sich natürlich nicht um eine adäquate Diagnose zu stellen, dienen allerdings einer ersten Indikation für einen entsprechenden Arzt. Dieser kann die Werte zum Anlass einer gründlichen medizinischen Gesundheitsuntersuchung mit lizenzierten Medizingeräten in seiner Praxis nehmen.

 

Smart Home Plattformen

  1. AllSeen der Linux Foundation, im Zentrum steht ein Qualcomm W-lan Protokoll namens AllJoyn.
  2. Connected Living Innovation Component Kit des Connected Living e.V. bearbeitet den Bereich Haushalt, Versorgung, Kommunikation, Sicherheit, Komfort und Gesundheit mit großen Unternehmen zusammen und ist nach Ausgründung der TU Berlin unter dem Produktnamen IO Lite am Markt aktiv.
  3. ECHONET, eine japanische Initiative und wird von der japanischen Smart Community Alliance unterstützt zur Entwicklung des Smart Home Marktes. U.a. partizipieren Sharp, Panasonic und Toshiba an dieser Plattform.
  4. EE BUS, ist eine Initiative diverser deutschen Unternehmen für eine einheitliche Sensorkommunikation. Sie bildet die Grundlage das vom BMWI geförderte „Zerifizierungsprogramm Smart Home und  Building“. Andere Systeme wie EnOcean, KNX und LON sollen mit eingebunden werden.
  5. Fritz!Box von AVM, der Internet-Router wird zur Smart Home Basis und bindet verschiedene Sensoren und Protokolle über die Open Source Software FHEM ein.
  6. HomeKit von Apple Kommunikations- Plattform via Bluetooth und W-Lan, die API (Softwaredokumentation) des Home Automation Protokoll ist für andere Unternehmen offen, Apple entscheidet allerdings über die Zertifizierung der entwickelten Produkte.
  7. Open Connectivity Foundation, eine Open Source initiative von Technologiekonzernen wie  Intel, LG oder Dell. Ein definiertes Common Comunication Framework steuert die Informationen auf Basis von Zigbee, Bluetooth, Ethernet und W-Lan.
  8. openHAB der deutschen OpenHAB Initiative e.V. verbindet verschiedenste Standards und Protokolle.
  9. Qivicon, eine Entwicklung von der Telekom in Zusammenarbeit mit eQ-3, Miele und Samsung. Unterstützt werden aber auch Produkte anderer Hersteller wie Netatmo (Wetterstationen) oder Osram (Intelligente Leuchten).

Smart Home Systemanbieter

  1. BLE auch Bluetooth Smart von ADIDAS/GARMIN/NIKE, low-power Bluetooth Technologie in Fitness-Armbändern, Code-Schlössern, Thermostaten und Leuchten.
  2. EnOcean Alliance, Kooperation von ca. 180 Unternehmen, batterielose Funkschalter steuern das Smart Home. Schnittstellen zu anderen Systemen wie KNX, LON, BACnet, TCP/IP vorhanden.
  3. Digitalstom vom Unternehmen Digitalstrom, Steuerung mit Hilfe von Lüsterklemmen in der Strom-Unterverteilung. Schaltaktoren für Heizung Licht etc..
  4. Home Control von devolo, Übertragung via Stromversorgung und Zigbee. Im Angebot sind Licht und Heizungsteuerung, Türkontakte, Bewegungsmelder die per 128 Bit AES-Verschlüsselung miteinander kommunizieren.
  5. Homematic von e-Q3, Produkte der gesamten Smart Home-Palette. Nutzt Strom-Unterverteilung und 868,3 Mhz Funkfrequenz. Homatic-IP ist Cloudlösung, Max und FS20, ebenfalls Produktfamilien von e-Q3, sind allerdings inkompatibel zu anderen Systemen.
  6. Innogy von RWE, nutzt Kommunikationsprotokoll Lemonbeat, Smart Home Steuerung nur per Cloudlösung, Kooperationen zu anderen Herstellern vorhanden.
  7. KNX hat sich in Zweckgebäuden etabliert, Smart Home Steuerung erfolgt via Twisted Pair-Kabel, Powerline, Funk. Starke Verbreitung im Elektrofach-Handwerk.
  8. Thread Group von Google/ Nest Labs,sicheres und selbstheilendes AES IPV6 W-Lan Protokoll mit über 250 Sensoren und Schaltern
  9. LON von Echelon, basierend auf einem weiterentwickelten Chip des Unternehmens wird es als Standard namhafter Hersteller wie Osram, Somfy oder Siemens verwendet.
  10. WEMO von Belkin, propriätäres System aus intelligenten Schaltern, Bewegungsmeldern, Birnen, Energieverbrauchsüberwachung. IP-basierend werden die Signale per W-lan übertragen.
  11. Zigbee, Nahdistanz- Funfrequenz-Übertragung. Der Zigbee-Allianz über 360 Unternehmen angeschlossen, in 2015 wurden erhebliche Sicherheitsmängel bekannt, das neue und sichere Protokoll wird aktuell von wendigen Geräten unterstützt
  12. Z-Wave, geringer Stromverbrauch mit hohen Funkreichweiten für den ursprünglich dänischen Markt. Der Z-Wave Allianz haben sich 350 Unternehmen angeschlossen. Es soll über 1700 Geräte zertifizierte Geräte geben

Smart Home-Anbieter: System oder Plattform?

Viele Unternehmen sehen Chancen auf dem Smart Home Markt und bringen immer neue Produkte auf den Markt. Nicht jeder Sensor kann mit jedem Hersteller kommunizieren. Dafür gibt es zu viele Standards, Schnittstellen und Übertragungswege.

Grundsätzlich lassen sich zwei Gruppen identifizieren. Bei den Systemen einigen sich Hersteller unterschiedlicher Branchen auf einen gemeinsamen Standard und bringen Produkte mit einheitlicher Kommunikationsstruktur auf den Markt. Diese können offen mit anderen Plattformen agieren um eine größere Kundenreichweite zu erzeugen. Es können aber auch geschlossene (proprietäre) Systeme sein, die sich von anderen Markteilnehmer abgrenzen möchten oder durch die Interoperabilität Einschränkungen in der Funktionsweise und Zuverlässigkeit Ihrer Produkte sehen.

Plattformen bringen unterschiedliche Protokolle und Kommunikationsstandards mit dem Ziel zusammen, die Interaktion der verschiedenen Systeme zu fördern. Plattformen bieten unter eigenem Marketing-Namen, Produktfamilien unterschiedlicher Hersteller als ein System im Markt an.